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11.01.2018

Erfahrungsbericht: Das Examen steht vor der Tür!

Wieder hat ein neues Jahr begonnen. Nun schreiben wir schon 2018 und wenn ich diese Zahl höre, kann ich nur an ein Wort denken und zwar Examen. Denn im Oktober ist es wirklich schon so weit. Ich werde mein zweites Staatsexamen schreiben und danach kommt nur noch das PJ. Also ich bin eigentlich schon fast Arzt?


 

Puh das fühlt sich für mich noch ganz und gar nicht so an. War ich nicht eben noch im 5. Semester kurz nach dem Physikum? Ich kann wirklich nicht sagen, wo die letzten 3 Jahre geblieben sind. Die Klinik-Zeit ist nur so an mir vorbeigeflogen und ehe man sich versieht, steht das Examen vor der Tür.


Wenn man das Wort Medizinstudium sagt, kommt von den meisten die Frage: „Das ist doch das längste Studium oder?!“


Und ja mit 12 Semestern ist es auch ein wirklich langes Studium und trotzdem weiß ich nicht, wie ich so schnell im 10. Semester ankommen konnte. Man hat in dieser Zeit so viele verschiedene Dinge gelernt und leider auch wieder viel vergessen. Aber dafür ist ja das 2. Staatsexamen gedacht. Dieses behandelt die komplette Klinikzeit. Das heißt wir müssen alles Wissenswertes aus 27 verschiedenen Fächer lernen. Dafür ist sind genau 100 Tage eingeplant. Denn jeder Medizinstudent, auf jeden Fall jeder den ich kenne, bereitet sich auf das Examen mit dem 100 Tage Lernplan von der Lehrplattform Amboss vor.


Und dann ist man quasi fertig! Alle schriftilichen Prüfungen aus 10 Semestern hat man dann hinter sich gebracht. Nach dem PJ kommt dann noch eine letzte mündliche Prüfung und danach erhält man seine Approbation. Bei diesem Wort bekomme ich schon ein bisschen Gänsehaut.


Man selber traut sich nach 10 Semestern eher wenig zu. Wir haben zwar einiges an theoretischem Wissen angehäuft aber leider fehlt noch einiges an Praxis. Dafür ist das letzte Jahr des Studiums gedacht. Deswegen heißt es auch Praktisches Jahr. In dieser Zeit rotiert man durch 3 verschiedene Fachrichtungen. 4 Monate in der Inneren Medizin, 4 Monate in der Chirurgie und 4 Monate in einem Fach seiner Wahl.

So sieht der Plan für die nächsten ein einhalb Jahre aus. Werden mir 100 Tage reichen, um mich optimal auf das Examen vorzubereiten? Kann ich genug praktische Erfahrung sammeln, um als Assistenarzt nicht völlig ins kalte Wasser geschmissen zu weden?


All das sind Fragen, die ich mir im Moment stelle. Aber vor mir haben das ja auch schon einige Medizinstudenten geschafft. Allgemein gilt ja der Satz, wenn man das Physikum geschafft hat, ist man ja eigentlich schon Arzt. Ich denke die Monate vor dem Examen werden anstrengend und es werden wahrscheinlich Momente kommen, in denen man denkt, es ist unmöglich alles zu lernen. Am Ende wird es aber hoffentlich doch reichen.

Ich freue mich auch auf die kommende Zeit. Man rückt seinem Ziel Stück für Stück näher. Im ersten Semester konnte man sich nicht vorstellen am Ende wirklich Arzt zu sein. Doch jetzt fehlt wirklich nicht mehr viel. Das Medizinstudium war und ist für mich bis jetzt die aufregendste Zeit meines Lebens und ich habe es zu keinem Zeitpunkt bereut dieses Studium gewählt zu haben.

Also liebe Jungmediziner haltet an eurem Ziel fest und genießt die Zeit, denn sie geht schneller vorbei als einem Lieb ist.

 

Bis bald, eure Ariane

Medizinstudierende an der Universtität in Würzburg und jungmediziner.de Campus-Captain




 


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