19.06.2018

Richtig lernen im Medizinstudium: Das Geheimnis der schlausten Köpfe der Welt!


 

Wenn du Medizin studierst oder vielleicht noch überlegst, ein Medizinstudium zu beginnen, fragst du dich sicher auch:


Wie um alles in der Welt soll ich das alles lernen?


Ich kenne das selbst nur zu gut: Als Mediziner hat man manchmal das Gefühl, von der Stoffmenge schlicht erschlagen zu werden.


Gerade in der Vorklinik, den ersten vier Semestern des Medizinstudiums, kommt es knüppeldick: In der Chemie-, Physik- und Biologievorlesung bekommt man die Formeln nur so um die Ohren gehauen. Ein Testat jagt das Nächste. In den Semesterferien darf man weiterbüffeln – für die Testate zum Semestereingang. Dann muss man im Präparierkurs mal eben die gesamte Anatomie des Menschen auswendig lernen, während der Biochemieprof erwartet, dass man Stoffwechselwege wie Citratzyklus und Co. am besten schon vorgestern rauf- und runterbeten kann. Und ganz nebenbei soll man in Physiologie auch noch die Erregungsleitung des Herzens und Membranpotentiale aus dem Effeff können. Die Krönung bildet dann das Physikum, in dem man einfach mal „ALLES“ wissen soll.


Überall wird erwartet: Der Medizinstudent soll es auswendig können, und zwar schnell!

 

 

Kein Wunder, wenn man sich davon manchmal überfordet fühlt!

 

Für mich war das immer ein Rätsel:


Jeder sagt einem nur, WAS man lernen soll, aber niemand zeigt einem, WIE!

 

Ich habe mein Medizinstudium nun fast hinter mir. Ganze 6 Jahre hat es gedauert, bis ich herausgefunden habe, WIE ich denn eigentlich lernen und welche Techniken ich anwenden muss, damit ich es meinem Gedächtnis am leichtesten mache, die ganzen Fakten langfristig abzuspeichern.


Das Tolle: Ich habe gemerkt, dass ich durch diese Lerntechniken nicht nur viel effektiver lerne, ich spare dabei auch noch wahnsinnig viel Zeit und kann mir die Fakten langfristig merken!


Das Problem: Kaum einer kennt diese Lerntechniken!



Da wir das wahnsinnig schade finden, möchten mein Freund, der Medizinstudent und Gedächtnisweltrekordhalter Fabian Saal, und ich das ändern: Gemeinsam haben wir das Lernportal HappyHippocampus gegründet, um Medizinstudenten das Lernen leichter zu machen: Wir möchten alle Mediziner der Vorklinik mit Volldampf dabei unterstützen, die Berge an Lernstoff und die Prüfungen im Medizinstudium in Zukunft zu rocken und endlich wieder mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben zu haben!

 


Doch von welchen Lerntechniken spreche ich da nun?

 

Unser Geheimnis: Die Gedächtnistechniken, durch welche die Gedächtnisweltmeister ihre Wahnsinns-Leistungen zustande bringen und sich in Nullkommanichts 1000e von Fakten merken!


Na, bist du nun neugierig geworden? Super, denn nun lüfte ich das Geheimnis: Ich werde dir drei der effektivsten und wirkungsvollsten Gedächtnistechniken überhaupt vorstellen und dir konkrete Tipps an die Hand geben, wie auch du mit ihnen wahnsinnig schnell und auch noch langfristig Berge an Faktenwissen lernen kannst:

 

1. Schlüsselwortmethode – Einfach, aber gut!

 

Die Schlüsselwortmethode eignet sich bestens, um sich Fachbegriffe, Vokabeln und Fremdwörter aller Art für immer einzuprägen – für mich ist sie daher ein unerlässlicher Begleiter, um mir in Terminologie die lateinischen Vokabeln zu merken oder in Anatomie die Namen für die unzähligen Knochenfortsätze und Muskeln ein für alle Mal abzuspeichern.


Und so funktioniert’s: Wenn du z. B. in Anatomie den Knochen Os zygomaticum lernen möchtest, dann frage dich in Step 1: An welches Wort erinnert mich der Fachbegriff? Mich erinnert das Wort „zygomaticum“ beispielweise an eine Ziege, da das Wort „Ziege“ so ähnlich klingt und geschrieben wird. Diese Ziege ist nun das sogenannte „Schlüsselwort“.


In Step 2 geht es nun darum, dieses Schlüsselwort mit der Bedeutung des Fachbegriffs möglichst einprägsam zu verknüpfen – in meinem Beispiel vom Knochen Os zygomaticum musst du dir also nun irgendwie merken, dass dieser eine Knochen, der uns „quer im Gesicht hängt“, gemeint ist. Du könntest dir nun z.B. vorstellen, wie eine hungrige Ziege dich attackiert, dir in die Wange beißt und dir dein Os zygomaticum brutal aus dem Gesicht reißt, wodurch das Blut nur so durch’s Zimmer spritzt.


Hört sich blutrünstig an? Umso besser – denn je stärker die Emotionen sind, die du beim Lernen fühlst, desto schneller und besser wirst du dir die Fakten merken!

 

 

2. Geschichtenmethode – Schnell erlernbar & äußerst effektiv!


Die Geschichtenmethode ist ebenso genial wie einfach, gerade um sich schnell mehrere Fakten in einer bestimmten Reihenfolge einzuprägen – sie eignet sich daher z. B. super, um sich in Physiologie oder Neuroanatomie die Abläufe des visuellen und auditiven Systems oder die 1000 Verschaltungen in Rückenmark und Gehirn dauerhaft zu merken.


Der erste Schritt ist dem der Schlüsselwortmethode sehr ähnlich: Überlege dir für alle Fakten, die du dir merken willst, ein einprägsames Bild.


Im zweiten Schritt verbindest du diese Bilder miteinander, indem du sie in der richtigen Reihenfolge (!) durch eine kleine Geschichte verknüpfst.


Hier ein kleines Beispiel: Nehmen wir an, du möchtest dir die Sehbahn mit folgenden Fakten merken:


1. Neuron: PhotorREZEPToren / Bild hierfür: Deine Oma mit Schürze, wie sie gerade dein Lieblings-Plätzchen-REZEPT backt.


2. Neuron: BIPOLARzellen / Bild hierfür: POLARforscher mit dicker Winterjacke und Eispickel, der schon beide (= BI) POLE erforscht hat.


3. Neuron: Retinale Ganglienzellen / Bild hierfür: Eine coole Teenager-GANG – die Teenies sind so cool, dass ihnen die Jeans schon in der Kniekehle hängt.


Deine kleine Merkgeschichte könnte nun so lauten: Deine Oma backt mit viel Liebe das Plätzchen-REZEPT, doch der ausgehungerte POLARforscher nascht davon, weshalb sie ihn mit ihrem Kochlöffel windelweich schlägt. Der Polarforscher bekommt so große Angst, dass er Reißaus nimmt und sich bei der nächstgelegenen Teenie-GANG versteckt, indem auch er seine Hose über den Po und bis in die Kniekehle hinunterzieht und sich so tarnt.


Hört sich verrückt an? Ja, das mag sein und ist, wie gesagt, ein sehr gutes Zeichen, wenn du beginnen möchtest, für dein Medizinstudium wirklich effektiv und langfristig zu lernen.

3. Gedächtnispaläste – Die Königin der Gedächtnistechniken!


Da Fabian, der Mitgründer von HappyHippocampus, seit über 11 Jahren Gedächtnissport betreibt, und auch ich vor einer Weile in den Gedächtnissport eingestiegen bin, wissen wir: Gedächtnispaläste sind für jeden Gedächtnissportler und erst Recht für die Gedächtnisweltmeister DIE GEDÄCHTNISTECHNIK schlechthin!


Doch nicht nur deshalb sind Gedächtnispaläste für uns die beste Gedächtnistechnik überhaupt: Man kann sich mit Gedächtnispalästen einfach unfassbar viel Lernstoff in kürzester Zeit merken und so massiv Zeit und Nerven sparen – und das Geniale daran: Man hat die Fakten dadurch sicher in der richtigen Reihenfolge parat und merkt sie sich auch noch langfristig, sodass häufiges, nerviges Wiederholen ein für alle Mal der Vergangenheit angehört!


Diese Technik wird auch manchmal Locimethode oder Routenmethode oder Gedankenpalast genannt – vielleicht kommt dir einer dieser Begriffe ja schon bekannt vor.


Und wie funktioniert das Ganze nun?

 

Suche dir einen Raum oder Ort deiner Wahl aus, z.B. dein Schlafzimmer oder die Küche – dieser Raum wird nun zu deinem Gedächtnispalast.

 

Überlege dir, welche Fakten du dir merken möchtest und wandele sie in Bilder um (wie das Umwandeln geht, habe ich dir schon bei der Schlüsselwort- und Geschichtenmethode kurz erklärt).

 

Beginne, in Gedanken im Urzeigersinn durch deinen Raum zu gehen. Halte beim ersten markanten Gegenstand an (z. B. Tür, Bett, Tisch, Herd) – dies ist dein erster Routenpunkt.

 

Verknüpfe das Bild, das für den ersten Fakt steht, möglich lebhaft, verrückt und emotional mit diesem Routenpunkt.

 

Gehe in Gedanken weiter bis zum nächsten markanten Gegenstand und lege hier dein zweites Bild ab und so weiter.

 

Wie so ein Gedächtnispalast für ein medizinisches Thema dann ganz konkret aussehen kann, kannst du dir gerne in diesem kostenlosen Video von uns angucken.

 

 

Wenn sich diese Lerntechniken gut für dich anhören und du Lust hast, tiefer einzusteigen, freuen wir uns riesig, wenn du dich auf unserer Homepage für den kostenlosen WhatsApp-Verteiler einträgst, über den du viele weitere gute Lerntipps und Motivation bekommst.


Abonniere außerdem gerne unseren YouTube-Kanal HappyHippocampus. Dort findest du zahlreiche kostenlose Videos, in denen noch viele weitere Gedächtnispaläste, Anleitungen, Tipps und Tricks auf dich warten, mit denen du in deinem Medizinstudium so richtig durchstarten und die Prüfungen in Zukunft rocken wirst. :)


Liebe Grüße und viel Spaß & Erfolg beim Lernen wünscht dir


Felicitas von HappyHippocampus

 

 


 


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