27.02.2018

Erfahrungsbericht: Endlich scheinfrei!

Heute habe ich meine allerletzte Klausur geschrieben! Ich kann es noch gar nicht glauben.


10 Semester hat es gedauert und dann ist man ganz plötzlich fertig. Nie wieder muss ich in diesen Hörsaal und mir die Regeln anhören, wie man ein Kreuz richtig setzt oder, dass der Blick gefälligst auf seiner Klausur bleibt.

Wie ihr euch vorstellen könnt ist das ein wirklich befreiendes Gefühl aber gleichzeitig auch irgendwie unwirklich. Ist die erste Klausur wirklich schon so lange her?


Ich kann mich noch genau daran erinnern. Im Sommer 2013 habe ich die erste Klausur meines Studiums geschrieben: Chemie. Für mich damals das absolute Grauen. Da bin ich jetzt schon ganz anders in diese letzte Klausur gegangen. Über die Jahre hat sich eine richtige Prüfungsroutine entwickelt. Am Ende jedes Semesters wurde man zum Stammgast in der Bibliothek. Mittlerweile weiß man schon genau, was sein Lieblingsplatz ist und was es mittags in der Mensa am Salatbuffet gibt. Dann hieß es Vorlesungen durchklicken, Bücher wälzen und vor allem Altklausuren kreuzen. Kreuzen, Kreuzen, Kreuzen. Ja ich habe wirklich einige Kreuze in meinem Studium gesetzt und heute um 10.45 Uhr dann das Letzte. Also nicht ganz natürlich, im Sommer steht noch das Examen an, aber das Letzte im Rahmen der regulären Klausuren Phasen.

Zum einen bin ich natürlich unglaublich erleichtert und freue mich wieder einen großen Schritt geschafft zu haben. Andererseits ist man aber auch ein bisschen wehmütig. Die Zeit des Studiums, und damit auch meine Zeit in Würzburg, neigt sich dem Ende zu. Klar hat man jedes Semester aufgestöhnt, wenn die Klausuren Phase bevorstand, hat sich über die Dozenten und ihre Fragestellungen aufgeregt aber am Ende konnte man dann immer mit seinen Kommilitonen die bestandenen Klausuren feiern und das darauffolgende Semester ging das gleiche Spiel wieder von vorne los. Was jetzt kommt ist neu und unbekannt. Bei den Klausuren und den Dozenten wusste man meistens, womit man es zu tun hat.

Aber die Erleichterung ist schon groß, auch wenn nach dem Physikum der große Druck erst einmal von einem abgefallen war, gab es schon auch einige Klausuren für die man nicht gerade wenig lernen musste. Die größte Herausforderung dabei war es oft für mehrere Fächer parallel zu lernen, da wir meistens mehrere Klausuren in einer Woche geschrieben haben. Da brauchte man dann schon einen einigermaßen organisierten Lernplan und ein gutes Zeitmanagement, um dem Ganzen gerecht zu werden. Besonders knifflig waren die Triple-Klausuren. Davon gibt es drei Stück in Würzburg. Bei diesem Prüfungsformat sind 3 Fächer in eine Klausur gepackt. Im 7. Semester waren das Augenheilkunde-HNO-Arbeitsmedizin, im 8. dann Chirurgie-Orthopädie-Urologie und zum Schluss im 9. Semester Neurologie-Psychiatrie-Psychosomatik. Das hat uns dann wirklich einiges an Vorbereitungszeit und Nerven gekostet aber umso erleichterter war man dann, wenn es geschafft war.

Also liebe Jungmediziner ich verabschiede mich jetzt von euch, denn heute wird gefeiert! Ich freue mich schon mit meinen Freunden auf 5 Jahre Klausuren anzustoßen, ich finde das haben wir uns auch verdient.

Bis bald, eure Ariane

Medizinstudierende an der Universtität in Würzburg und jungmediziner.de Campus-Captain

 

 


 


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