Svenja Frister in Wuhan

Erfahrungsbericht: Famulatur am Union Hospital in Wuhan

Wuhan – eine Stadt in China, deren Name vielen und anfangs auch mir kein Begriff ist. Diese Stadt lernte ich während meiner Famulatur kennen und lieben. Entdeckte sowohl das Leben des alten Chinas als auch das des neuen hochmodernen Chinas mit Wolkenkratzern und Business Center in den Stadtvierteln, Plätzen der Hektik und Plätzen, die einfach nur zum Verweilen einladen.

Auswahl und Bewerbung

Obwohl ich keine chinesischen Sprachkenntnisse mitbrachte, faszinierte mich die Möglichkeit eine Famulatur in China zu absolvieren. Um Einblicke in die chinesische Kultur, deren medizinisches Versorgungssystem und vor allem in die ursprüngliche Traditionelle Chinesische Medizin wie Akupunktur, Moxibustion und Schröpfen zu erhalten. So bekam ich durch eine Kooperation der Medizinischen Fakultät der Universität Würzburg mit dem Tongji Medical College der Huazhong University of Science and Technology in Wuhan, angebunden an das Union Hospital Wuhan, die Chance auf eine Famulatur. Die Famulatur durfte ich am Union Hospital Wuhan in der Abteilung der Dermatologie und der Traditionellen Chinesischen Medizin absolvieren.

Die Bewerbungsphase für den jährlichen Austausch zwischen Würzburg und Wuhan begann bereits ein Jahr vorher. Nach erfolgreicher Bewerbung wurde der Kontakt zu Frau Yaling Cai, Koordinatorin und Ansprechpartnerin auf chinesischer Seite, hergestellt. Frau Cai, welche ich als überaus motivierte und kompetente Organisatorin kennen lernte, half bei Fragestellungen und Problemen sofort weiter.

Vorbereitung vor der Reise

Das Visum sollte zwei bis drei Monate vor der Reise beantragt werden. Flüge müssen gebucht und eine Unterkunft in Wuhan gefunden werden.
Für das Studentenvisum X2 werden allerlei Unterlagen gebraucht – Antrag, Reisepass, Einladung der Universität in China. Damit es für nachfolgende Generationen jedoch keine Probleme mehr gibt, würde ich empfehlen neben der Einladung der Universität eine Einladung des Krankenhauses mit genauen Tätigkeitsfeldern und Arbeitszeiträume sowie eine Bestätigung der Heimatuniversität über persönliche Eignung und Studium beizulegen und das Visum letztendlich über eine Visaagentur in Deutschland laufen zu lassen. Dies erspart viel Zeit und Ärger.
Über die Koordinatorin Frau Cai wurde mir das Ibis Hotel Hankou in Wuhan empfohlen. Dies liegt zum einen nahe des Krankenhauses liegt und zum anderen sind dort viele Austauschstudenten des Krankenhauses beherbergt. Eine weitere Möglichkeit wäre noch eine Unterbringung im Internationalen Haus am Tongji Medical College – auch in Nähe des Krankenhauses – jedoch war dies während meines Zeitraumes schon voll belegt. Nach Ankunft im Hotel wurden weitere Austauschstudenten und ich am nächsten Tag herzlich von Frau Cai und von Medizinstudenten aus Wuhan begrüßt. Diese halfen uns bei der anfänglichen Orientierung auf dem Klinikgelände, der Fortbewegung in Wuhan und organisierten abendliche Ausflüge. Darunter fiel unter anderem ein sehr leckeres Abendessen in einem traditionellen chinesischen Restaurant. Auch ehemalige und noch nachfolgende chinesische Austauschstudenten der Kooperation Wuhan-Würzburg trafen sich mit uns. Ich fühlte mich hier wirklich mit großer Gastfreundschaft empfangen.

Spannende und erfahrungsreiche Wochen im Union Hospital Wuhan

Das Union Hospital Wuhan begeistert allein schon durch seine enorme Größe. Mit über 45 klinischen Abteilungen und über 5.000 Betten zeigt sich das Krankenhaus als Hochhauskomplex mit großem Gelände und mehreren kleinen Häusern daneben. Das größte Gebäude bildet die Abteilung der Chirurgie mit etwa 33 Stockwerken und mehrstöckigem Operationsbereich. Rolltreppen nebst Aufzügen verbinden die einzelnen Etagen miteinander und eine eigene U-Bahnhaltestelle führt vom Untergeschoss. Wo sich der hauseigenem Starbucks-CoffeeShop, als erste Anlaufstelle befindet. Dort – einem Flughafen Terminal fast gleichkommend- müssen sich die Patienten erst einmal anmelden, um in die jeweiligen Abteilungen weitergeleitet zu werden. Diese Fülle an Menschen, die Hektik, das Alltagsleben hier zu erleben, ließ mich schon staunen.

Erfahrungen in der Dermatologie

Ich verbrachte die ersten Wochen in der Abteilung der Dermatologie. Anfangs ging ich auf Station, was insofern interessant war, dass man hier eine völlig andere Denkweise in der Pflege und dem Umgang mit den Patienten erleben konnte. Die Patientenzimmer waren meistens mit sechs Patienten voll belegt. Auf dem Flur gab es Gemeinschaftsbäder/-toiletten, welche sich die Zimmer teilen mussten. Die Krankenschwestern übernahmen hauptsächlich klinische Aufgaben wie Infusionen oder Nadeln legen, Medikamente verabreichen, den Ablauf koordinieren. Während die Pflege und Versorgung der Patienten mit mitgebrachten Lebensmitteln über den gesamten Tag von deren Verwandten übernommen wurde. Dementsprechend hektisch und voll war es besonders am Morgen. Da ich einen Einblick erhalten hatte, wechselte ich in die Ambulanz der Dermatologie und wurde herzlichst willkommen geheißen von den dortigen Ärzten. Ich schloss mich einer Gruppe von Internationalen Studenten um einen englischsprachigen chinesischen Arzt an, der diese in der Ambulanz unterrichtete. So bekam ich aufgrund der großen Patientenanzahl pro Tag und aufgrund des guten Unterrichtes und der Erklärungen des Dermatologen eine Vielzahl an häufig auftretenden als auch seltenen dermatologischen Krankheitsbildern zu sehen und zu tasten. Eine afrikanische Studentin dolmetschte mir während der gesamten Zeit Therapiemöglichkeiten und Medikamentengabe. Ohne ihre Hilfe hätte ich dies aus sprachlichen Hindernissen nicht so gut mitbekommen.

In der Abteilung der Lasertherapie, zugehörig zur Dermatologie, sah ich noch Behandlungen von Hämangiomen sowie kosmetische Behandlungen. Die im Gegensatz zu Deutschland nicht die Aufgabe der Kosmetiker, sondern der chinesischen Ärzte sind.

Erfahrungen im Operationssaal

Zwischenzeitlich wechselte ich in den Operationssaal, welchen ich unbedingt sehen wollte. Da ich hier keinen festen Ansprechpartner hatte, gestaltete sich die Unterhaltung schwierig. Dennoch war man stets neugierig auf die deutschen Studenten und ließ mich gerne zuschauen. Um wirklich an dem OP-Tisch mitarbeiten zu können, hätte ich länger in diesem Bereich bleiben müssen. Allerdings um die Atmosphäre und die Arbeitsweise zu erleben, reichte mir der kurze Ausflug aus. Während meiner Zeit dort ist ein futuristische OP-Roboter im Flur an mir vorbei gefahren und hat mich fragend zurückgelassen. Allein dafür hat sich der Ausflug in den Operationsbereich gelohnt.

Erfahrungen in der traditionellen Chinesischen Medizin

Den restlichen Abschnitt meiner Famulatur verbrachte ich in der Abteilung der Traditionellen Chinesischen Medizin. Obwohl es auch hier Station und Ambulanz gab, differenzierten sich diese Abteilungen doch deutlich voneinander. Auf Station folgte ich der Visite. Ich sah vor allem viele ältere Patienten, die – an die Traditionelle Chinesische Medizin glaubend – Kräuterextrakte und pflanzliche Mittel entsprechend ihrer Krankheit und in Einklang mit mit der traditionellen chinesischen Lehre zu sich nahmen. Die Station selbst glich den anderen Klinikstationen in Wuhan, der Unterschied jedoch lag in den Grunderkrankungen der Patienten. Ob internistische, chirurgische, onkologische oder dermatologische Patienten- Patienten aller Fachbereiche suchten eine zusätzliche Unterstützung und Hilfe in der TCM. Dabei wurde immer wiederholt, dass die Stationsarbeit und die Arbeit mit chinesischen Kräutern den Körper und das Immunsystem als zusätzliche Hilfe unterstütze. Jedoch könne die grundsächliche Behandlung der Erkrankung jedoch nicht ersetzen werden.

Erfahrungen in der traditionellen Chinesischen Medizin – Ambulanz

In der Ambulanz traf ich dann auf Akupunktur, Schröpfen, Moxibustion und Massagetechniken. Während also auf Station hauptsächlich mit chinesischen Kräutern, Salben und Infusionen gearbeitet wurde, fand ich dies in der Ambulanz lediglich im Moxakraut/Beifußkraut bei der Moxibustion wieder. Im Selbstversuch durfe ich die einzelnen Methoden kennen lernen. Dort wurden mir Punkte und Behandlungsansätze zur Akupunktur und Entlastung der Muskulatur gezeigt. Dass die chinesischen Ärzte hierbei mit einer völlig überzeugteren Denk- und Handlungsweise an die Behandlungen rangehen, faszinierte mich sehr. Zudem fand ich die Erklärungen zur Traditionellen Chinesischen Medizin und deren praktische Anwendung aus erster Hand zu erfahren wirklich spannend. Die Beliebtheit dieser Behandlungen sah man deutlich an der großen Patientenzahl in der Ambulanz- egal ob jung oder alt.

Allgemein Erfahrungen am Union Hospital Wuhan

Damit gingen wirklich unglaubliche, erfahrungsreiche und aufregende Famulaturwochen im Union Hospital in Wuhan zu Ende. Uns – den Austauschstudenten aus Deutschland- zu Ehren wurde noch ein Abschlussabend mit feierlicher Zeugnisübergabe veranstaltet. Letztendlich hatte ich während meiner gesamten Famulaturzeit das Gefühl willkommen zu sein. Die chinesischen Ärzte wie einige Internationale Studenten waren sehr bemüht um mich. Natürlich musste ich am Anfang erst zusehen, den richtigen Ansprechpartner/Arzt, mit dem ich auf Englisch kommunizieren konnte, zu finden. Sprachliche Barrieren blieben daher eben doch bestehen. Ist dieser Schritt erst getan und man zeigt sich interessiert sowie engagiert, kann eine Famulatur in Wuhan unheimlich viel Freude und Erfahrung mit sich bringen.

Entdeckungsreise durch China

Neben der Arbeit im Krankenhaus blieb unter der Woche und am Wochenende noch genug Zeit Wuhan sowie manche Regionen Chinas zu entdecken und zu bereisen. An den Wochenenden nutzte ich oft die Schnellzüge, die mit bis zu 300 km/h durch China fahren und einen an andere Orte mit unglaublichen Landschaften bringen. Ich besichtigte den Drei-Schluchten-Staudamm nahe Yichang, bestaunte die Landschaft der Karstberge nahe Guilin, bestieg den Mt. Huangshan auch bekannt als „Yellow Mountains“ im Huang Shan Nationalpark und sah den Pandas der Research Base of Giant Panda Breeding in Chengdu beim Herumtollen zu. Diese Ausflüge zeigten mir so viele verschiedene Facetten Chinas. Allein die Landschaft der Karstberge entlang des Li-Flusses und das Panorama des Huangshan Gebirges waren ein unvergesslicher Anblick.

Sehenswürdigkeiten, Essen und Leben in Wuhan

Wuhan selbst bot auch eine Menge an Sehenswürdigkeiten und schönen Plätzen. Die Hauptattraktion in Wuhan ist die Kranichpagode (Huanghe-Lou) mit schönem Ausblick auf Wuchang und angrenzendem Park. In diesem man gut einen Nachmittag bei schönem Wetter verbringen kann. Vor der Pagode gelegen schließt sich der Essensmarkt Hubu Alley an, der vielerlei ausgefallene Speisen bietet. Vom gedünstetem Bambus über Fisch- und Nudelgerichte bis hin zu fermentierten Tofu.

Ich hatte unheimlich viel Spaß mich durch die vielen chinesischen Köstlichkeiten zu probieren. Zugegeben der fermentierte Tofu schmeckte dann doch etwas eigenwillig. Wer Lust auf einen Einkaufsbummel hat, sollte die Einkaufsstraße Jianghan besuchen, am besten Abends, um auf den dortigen Nachtmarkt zu verweilen. Und fehlt einem doch mal der westliche Stil, lässt es sich gut im gegenüber dem Krankenhaus gelegenen Wuhan International Plaza mit integrierter Eisbahn bei einem sonst selten gefundenen Kaffee ausruhen. Neben all der Hektik auf den Straßen fand ich auch viele Einheimische, die ihre Ruhe in den Parks suchten, Tai Chi oder Sport machten, Sangen, sich zum Mahjong spielen trafen oder zusammen tanzten. Ich fand den täglichen Morgenpaartanz der Einheimischen im Zhongshan Park neben dem Union Hospital immer eine angenehme Begrüßung vor dem Klinikbeginn.

Leben in Wuhan

Da ich zur Zeit der Pflaumen- und Kirschblüte in Wuhan war, sah ich die Gärten in voller Pracht. Insbesondere der Pflaumengarten/Botanische Garten am East Lake (Donghu) von Wuhan war ein schöner farbenfroher Anblick. Ich nahm mir hier ein Leihfahrrad und umfuhr den East Lake der Donghue Road/Passageway. Sehr empfehlenswert sind auch die Tempelanlagen in Wuhan, um einen Einblick in die religiöse Atmossphäre Chinas zu bekommen.

Tempel und Religion in Wuhan

Da ein Großteil der chinesischen Bevölkerung dem Atheismus zugehörig ist, sind nur die Tempel Treff- und Sammelpunkt der jeweiligen Religionen. Hauptsächlich sind der Buddhismus, der Taoismus, der Islam und das Christentum dort vertreten. In Wuhan habe ich mir zwei buddhistischen Tempel angesehen: den sehr großen Guiyuan Tempel (Guiyuan-Si) und den Baotong Tempel. Vor allem der an einem kleinen Berg gebaute Baotong-Tempel hat mir mit seinen leuchtend gelb-blauen Farbtönen, den überall flatternden roten Wunschbändern und seinen Steinskulpturen wirklich gut gefallen. Beidseits des Yangtze-Flusses an der Uferpromenade bietet sich außerdem ein hervorragender Blick auf die Skyline Wuhans, vor allem Nachts, denn da strahlt diese hell leuchtend in verschiedenen Farben auf.

Hilfreiche Tipps

Ich empfehle jeden, der längere Zeit in China unterwegs ist, sich eine Simkarte mit mobilem Datenvolumen zuzulegen. Zum einen erleichtert es die Orientierung in den Städten mithilfe von GoogleMaps sehr, zum anderen ist es für die Nutzung mancher Apps unterwegs unerlässlich. Diese Simkarten kann man bereits am Flughafen oder in Handyläden in den Städten erwerben. Zudem funktionieren viele Internetseiten in China nicht, deswegen vor der Reise auch einen VPN-Client installieren und einrichten, um bspw. auf Google in China zugreifen zu können. Als Student hatte ich über den VPN-Client der Heimatuniversität keine Probleme.

Fortbewegen in China

Sich in China fortzubewegen, ist meistens übersichtlich und gut. Nur die kleineren ländlichen Regionen Chinas sind noch schwer zu erreichen. Für die Wochenendausflüge nutze ich das Zugsystem Chinas, welches sehr gut vernetzt und die größeren Städte mit Regionalzügen, Schnellzügen und Nachtzügen verbindet. In Wuhan selbst gibt es drei Bahnhöfe: Bahnhof Hankou, Bahnhof Wuchang und den größten Bahnhof Wuhan.

Von Hankou und Wuchang fahren die Regionalzüge ab, während vom Bahnhof Wuhan meistens die Schnellzüge in allen Richtungen entfahren. Gebucht habe ich diese Züge mit der App CTRIP, welche über VisaCard bezahlt und das Ticket anschließend vor Abfahrt am Schalter des jeweiligen Bahnhofs abgeholt wird. Da sehr viele Chinesen an den Wochenenden mit den Zügen unterwegs sind, habe ich meistens mein Ticket eine Woche vorher gebucht. In den Städten nutzte ich das vielfältige Angebot an U-Bahn, Taxi, Bus und Fahrrad.Mit der U-Bahn kommt man ziemlich schnell und weit voran, die U-Bahnhaltestellen durchziehen die Städte in ihrer Gesamtheit. Aufgrund englischen und chinesischen Angaben sowie unterschiedlichen Farbsystemen kann man sich leicht orientieren.

Taxi und Fahrrad fahren

Taxifahren in China ist äußerst günstig, vor allem zu längeren Zielen wie Flughäfen oder Bahnhöfen. Am liebsten nutzte ich die Leihfahrräder, die überall in den Städten zu finden sind und auch überall nach der Fahrt wieder abgestellt werden können. Je nach Stadt variieren jedoch die Fahrradmarken und damit auch die benötigten Apps. In Wuhan ist OFO und MOBIKE stark vertreten, mit einem Guthaben in der App lässt sich das Fahrrad entsperren und so lange nutzen wie man will. In Wuhan war dies auch für mich die beste Möglichkeit täglich den Weg ins Klinikum zurückzulegen, verbunden mit einigen Adrenalinkicks dem hohen Verkehrsaufkommen aus Autos, Mopeds, Transportkarren und Fußgängern zuzuordnen.

Auf Wiedersehen China

In all diesen Wochen durfte ich eine ereignisreiche Reise durch die chinesische Medizin sowie die chinesische Kultur erleben. Schlussendlich kann ich sagen, dass es eine unglaublich tolle Zeit und faszinierende Erfahrung für mich war.

Nach Abschluss meiner Famulatur hatte ich noch eine Woche Zeit in China herumzureisen. Ich besuchte Peking, Xian und Shanghai- Städte mit modernerem Flair. Die ich als noch hektischer und voller wahrnahm als die Städte zuvor, jedoch mit vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten.

Dem viel gehörten Spruch, eine Reise nach China sei eine Reise in eine andere Welt, kann nur zustimmen. Die für mich unverständliche Schrift und Sprache, das sofortige Auffallen als einer der wenigen Ausländer in der Bevölkerungsmenge und die unterschiedliche kulturelle Atmosphäre machten das Ganze aufregend. Alleine zu reisen fand ich in China kein Problem, ich fühlte mich sehr sicher und trotz Sprachschwierigkeiten zeigte sich mir der Großteil der Einheimischen immer hilfsbereit und freundlich – und irgendwie klappte die Kommunikation mit Einsatz von Händen und Füßen dann doch. Man sollte auf jeden Fall neugierig auf China sein und sich auch trauen, Neues sowie Unbekanntes auszuprobieren. Ich war am Ende meiner Reise ziemlich geschafft von den vielen neuen Eindrücken und der Lebensweise. Jedoch ist mir ein sehr tolles beeindruckendes Bild von und eine einzigartige Erinnerung an China zurückgeblieben, sodass ich gerne wieder nach China zurückreise.

Danke!

Da die Kooperation zwischen Würzburg und Wuhan im Rahmen des medizinischen Austauschprogrammes zwar den Kontakt zum Union Hospital Wuhan herstellt, jedoch keine finanzielle Unterstützung bietet, möchte ich mich ganz herzlich bei den Mitgliedern des Stipendiatenbeirates, bei Herrn Dr. Karle von Medizinernachwuchs.de und jungmediziner.de für Ihre Unterstützung bedanken. Durch ihre Unterstützung haben sie mir eine erlebnisreiche Reise nach China und damit auch meine Famulatur am Union Hospital Wuhan ermöglicht.

Vielen herzlichen Dank!

Svenja Frister
Medizinstudierende an der Universität in Würzburg und jungmediziner.de Stipendiatin