15.05.2017

Magdeburg – das Warten auf den Sommer


Als ich vor knapp sechs Monaten das erste Mal in Magdeburg war, war mein erster Gedanke – ob ich es hier noch drei Jahre aushalte, weiß ich nicht. Ich wusste nicht, wo ich hin will, aber eines war mir klar - das hier sollte nicht die Stadt sein, in der ich drei Jahre meines Studentenlebens verbringe. Das Semester begann und es sollte sich alles anders entwickeln.


Jeder der schon einmal in Magdeburg war weiß, dass es keinen Schönheitspreis gewinnt – vor allem nicht im Winter. Trotzdem bin ich mittlerweile froh hier gelandet zu sein.


Jetzt, langsam, wird es endlich Sommer, und ich merke, was die meisten meiner Freunde damit meinten, als sie sagten, dass es eine unglaublich grüne Stadt sei. Das Nachtleben ist natürlich kein Vergleich mit anderen größeren Städten, aber verstecken muss sich die Stadt im Vergleich mit anderen Kleinstädten nicht. Über die Musik die meistens in den Klubs gespielt wird, lässt sich natürlich streiten, aber die Leute, mit denen man seine Freizeit verbringt spielen dabei eine viel größere Rolle.


Das Zentrum der Stadt ist auf jeden Fall der Hasselbachplatz, hier gibt es viele Bars. Im Winter sieht das Ganze ein wenig trist aus. Im Sommer, wenn alle Tische, Stühle und Schirme herausgestellt werden, wirkt die sonst relativ leere Straße plötzlich sehr belebt.


Die Elbe fließt durch die Stadt, es gibt ringsherum viele Park- und Grünanlagen, sodass man sich abends, sobald es warm ist gut an das Wasser setzen kann, und den Abend genießen kann.


Das Nachtleben wird ergänzt durch zwei Stundentenklubs. Die Baracke auf dem Hauptcampus und die Kiste auf dem Gelände des Universitätsklinikums, sind zwei Orte die ich vorher so in der Form nicht kannte. Klubs von den Fakultäten geführt haben zwei Vorteile, günstige Getränke und Kontakte zu vielen Kommilitonen und anderen Studenten.



Das Irritierenste, als ich neu in die Stadt kam, war das Fehlen einer Einkaufspassage, ein Herzstück der Stadt, welches normalerweise gespickt mit Cafés und Restaurants sein sollte. Ein solches Zentrum gibt es tatsächlich nicht. Vielleicht auch, weil durch den Bau der riesigen Shopping-Mall, es schwierig war für andere Geschäfte sich zu etablieren. Ein solches Zentrum fehlt zwar, aber es wird gut durch verschiedene kleine Orte kompensiert, die man zunächst finden muss.


Mit der Betreuung rund um das Studium, bin ich bis jetzt sehr zufrieden. Das Uniklikum ist tatsächlich der Hauptort, an dem sich das Studium abspielt. Die Wege sind daher sehr kurz, was viel Organisatorisches erleichtert. Die Betreuung ist zwar anders, als in anderen Fakultäten in denen ich vorher war, aber auch hier findet man immer ein offenes Ohr für seine Probleme beim Studiendekanat.


Wie man nach einer längeren Zeit über Magdeburg denkt, kann ich noch nicht sagen. Bis jetzt ist es aber eine schöne Zeit die ich gerne erlebe, und an die ich mich später auf jedenfall zurückerinnere. Man kann gespannt auf den Sommer sein, und von welcher Seite sich Magdeburg dann präsentiert.

Euer Leo

Medizinstudierender in Magdeburg und jungmediziner.de Campus-Captain




 


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