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21.03.2018

Erfahrungsbericht: Einblick in die Anästhesie

Wer denkt als Anästhesist steht man nur gelangweilt im OP herum und wartet bis der Patient wieder aufwacht, hat sich getäuscht!


Seit vier Jahren berichte ich euch auf der jungmediziner.de Homepage über mein Studium. Dieser Bericht wird wahrscheinlich der Letzte sein, den ich für euch schreibe.

In diesem letzten Bericht möchte ich euch einen kurzen Einblick in die Anästhesie geben. Das Fachgebiet der Anästhesiologie umfasst zu Einen natürlich die gebräuchlichen Anästhesieverfahren (Allgemeinanästhesie, also Vollnarkose, Regional- und Lokalanästhesie), des Weiteren zählen jedoch auch die Notfall- und Intensivmedizin sowie die Schmerztherapie dazu.

 

Wer also denkt als Anästhesist steht man nur gelangweilt im OP herum und wartet bis der Patient wieder aufwacht, hat sich getäuscht. Man trägt eine große Verantwortung. Während eines operativen Eingriffes bewacht der Anästhesist kontinuierlich die Vitalparameter des Patienten und sorgt dafür, dass dieser stabil bleibt und die Operation gut übersteht. Vor allem in der Notfall- und Intensivmedizin erwarten einen große Herausforderungen. Man muss lernen in außergewöhnlichen Situationen ruhig zu bleiben und professionell reagieren können.


Auch die Schmerztherapie gewinnt immer mehr an Bedeutung. Laut aktuellen Studien sind mehr als 17% der deutschen Bevölkerung von chronischen Schmerzen betroffen. Meist werden Schmerzen chronisch, wenn sie nicht frühzeitig adäquat behandelt werden. Die Folge chronischer Schmerzzustände sind Einschränkungen im Alltag, Arbeitsunfähigkeit und sozialer Rückzug. Deswegen ist es umso wichtiger, dass dieses Teilgebiet der Anästhesiologie mehr in den Vordergrund rückt.


Die letzte Woche habe ich bei einer Anästhesistin hospitiert, die im ambulanten Bereich arbeitet. Sie betreut einige Zahnärztliche Praxen und auch eine gynäkologische Praxis. Auf einen Besuch beim Zahnarzt freuen sich die wenigsten von uns. Vor allem große Eingriffe, die lange dauern, können einem ganz schön zusetzen. Deswegen gibt es einigen Praxen das Angebot längere Eingriffe, wie zum Beispiel eine Weisheitszahn-OP in Narkose machen zu lassen. Dafür ist dann die Anästhesistin zuständig. Es gibt aber auch Patienten, die man ohne Narkose gar nicht behandeln könnte. Letzte Woche mussten wir zum Beispiel eine schwer geistig und körperlich behinderte Patientin in Narkose legen und das nur zur Zahnsteinentfernung.


Ich fand es sehr spannend zu sehen, wie eine Vollnarkose mit Intubation in einer Praxis abläuft.
Das war jetzt natürlich nur ein kurzer Einblick in ein umfangreiches Fachgebiet, das wie ihr seht viel zu bieten hat.

Zum Abschluss möchte ich mich noch bedanken. Im zweiten Semester habe ich bei jungmediziner.de als Campus Captain angefangen und seitdem habe ich viele spannende Dinge erlebt. Die vier Jahre haben mir als Mitarbeiterin sehr gut gefallen. Ich hätte mir für meine Studienzeit keinen besseren und angenehmeren Nebenjob vorstellen können.

 

Ich hoffe meine Berichte in dieser Zeit haben euch gefallen und konnten euch einen kleinen Einblick in die Welt des Medizinstudiums geben. Ich hoffe auch, dass sich weitere motivierte Jungmediziner finden, die als Campus Captain arbeiten wollen!

Also macht es gut liebe jungmediziner.de-Community,
Eure Ariane

Medizinstudierende an der Universität in Würzburg und jungmediziner.de Campus-Captain

 

 


 


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