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21.03.2018

Erfahrungsbericht: Danke Würzburg! Es war eine schöne Zeit!

Der März war mein letzter Monat in Würzburg. Somit nähert sich nicht nur mein Studium dem Ende, sondern leider auch meine Zeit als Campus Captain bei jungmediziner.de.


Ganze fünf Jahre ist es her, dass ich zum ersten Mal nach Würzburg gekommen bin. Im vollgepackten Auto habe ich damals gesessen und mir Gedanken gemacht, was wohl alles auf mich zukommen würde.

 

Meine Fahrt hierher war ein Wechselspiel der Gefühle. Neugier, Skepsis, aber vor allem Vorfreude auf einen neuen Abschnitt ließen die Fahrt von Hamburg in kürzester Zeit vergehen. Das erste Gebäude, das mir in Erinnerung blieb, war die Universität am Sanderring. Ich bin mehreren Studentengruppen begegnet und erinnere mich wie groß und alt sie mir vorkamen. Weiter ging es über die Löwenbrücke zu der Jugendherberge auf der anderen Flussseite. Hier habe ich meine ersten Nächte in Würzburg verbracht, bis ich eine eigene Unterkunft gefunden habe. Das war auch gar nicht schlimm, da andere Kommilitonen mit mir das Schicksaal der Wohnungslosigkeit teilten. Meine erste richtige Bleibe war dann in einer WG in Höchberg.

 

Ich war damals der kleine Hüpfer, der von Ersti Party zu Ersti Party gehechtet ist und versucht hat nebenbei noch so viele Vorlesungen wie möglich am Hubland besuchen zu können. Es war mit Abstand das aufregendste, lustigste und anstrengendste Semester in all den fünf Jahren. Ich bin mir auch relativ sicher, dass wir das so nicht mehr ganz schaffen würden.

 

Ariane (ebenfalls jungmediziner.de Campus Captain) und ich haben uns gleich am Anfang kennengelernt und wie es einem alle älteren Studenten vorausgesagt haben, sind einem die Leute vom Anfang auch geblieben. Zwar haben wir uns alle, vor allem optisch, ein wenig verändert, doch unser Semester hat jetzt am Ende wieder zusammengefunden. Fast alle von uns haben entweder aufgrund von Doktorarbeit oder Auslandsaufenthalten ein Semester ran hängen müssen, sodass wir im Oktober das zweite Staatsexamen schreiben werden. Hinter uns liegt nicht nur eine Zeit mit vielen persönlichen neuen Erfahrungen, wie zum Beispiel die erste eigene Wohnung, neue beste Freunde und die Freiheit komplett selber entscheiden zu können, wie man seinen Alltag lebt, sondern auch eine Zeit in der wir ein aufregendes Medizinstudium erlebt haben.

 

Man hat nicht nur vor neuen Herausforderungen gestanden was das Lernpensum angeht, sondern auch was den direkten Umgang mit Patienten angeht. Mit dem Medizinstudium tritt man in eine Welt ein, in der Krankheit und Sterben alltäglich sind. So wird man relativ schnell aus dem Gefühl des behüteten Zuhauses herausgerissen. Doch trotz der vielen neuen Erfahrungen habe ich mich, dank der guten Zusammenarbeit zwischen den Kommilitonen und auch mit den Ärzten, nie ins kalte Wasser geschmissen gefühlt. Wir wurden stets ein Schritt nach dem anderen an neue Aufgaben und Themen herangeführt. Alle Professoren und Ärzte waren stets hilfsbereit. Man kann immer viel meckern und dies tuen Studenten besonders gerne, doch die Uni Würzburg hat mir persönlich ein tolles Studienerlebnis ermöglicht und die Freude auf den Beruf gefördert. Dazu zählt vor allem die Arbeit der Lehrklinik, das Engagement und Motivation einzelner Professoren und die tolle Unterstützung und Förderung meiner Doktorarbeit und meiner Auslandsaufenthalte.

 

Die besten Kurse im Studium waren für mich Physiologie, Gynäkologie und die Blockpraktika.
In diesen Fächern war die Betreuung sehr gut, sodass ich viel gelernt habe. Doch nach all den vielen, vor allem theoretischen, Lehrjahren freue ich mich jetzt mehr praktisch arbeiten zu können. Es wird Zeit, dass wir das Gelernte anwenden und wieder einen neuen Abschnitt beginnen.


Damit geht nicht nur meine Zeit an der Uni Würzburg zu Ende, sondern auch neue Campus Captains werden von nun an vom Unigeschehen berichten. Das erste Mal bei den Jungmedizinern war ich im zweiten Semester. Campus Captain Ariane hat uns damals zu einem der ersten Seminare im EURO CENTER eingeladen. Ich war ziemlich schnell begeistert vom Angebot der Jungmediziner, da mir klar wurde, dass sie mir eines Tages mein Leben erleichtern und somit verschönern werden. Nicht nur werde ich irgendwann davor bewahrt irrsinnige Entscheidungen zu treffen, von denen ich keine Ahnung habe, sondern ich muss mich mit all den nervigen Bürokratien des Erwachsenseins nicht alleine rumschlagen. Somit war klar: Ein Fan vom Konzept bin ich schon mal. Zudem hat mir die natürliche und persönliche Art der Mitarbeiter von Beginn an gefallen, sodass ich, sobald sich die Chance auftat, auch Teil der Jungmediziner wurde.

 

Ich bin stolz, dass wir zahleiche, interessante Veranstaltungen auf die Beine gestellt haben und so die Studenten zusammengebracht haben. Das Team Jungmediziner ist über die Jahre gewachsen und nicht nur die Erfolge beim Residenzlauf sprechen für sich, sondern auch die vielen bekannten Gesichter, die immer wieder das EURO CENTER aufsuchen.

 

Vielen Dank an Fabian und Martin, die so viel Mühe und Kreativität in die Arbeit mit der neuen Generation Ärzte gesteckt haben.

 

Bis bald, eure Alina

Medizinstudierende an der Universität in Würzburg und jungmediziner.de Campus-Captain

 

 


 


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