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19.12.2017

Entwickelt von Medizinstudenten: CORda – ein Konzer(p)t, das kommuniziert

Mein Name ist Jiechu Chen und ich studiere in Würzburg Medizin, 7. Fachsemester. Als angehende medizinische Fachkraft setze ich mich gerne mit zwischenmenschlichen Zusammenhängen auseinander.


 

In meine Denkweisen und Handlungsschemen lasse ich des Öfteren einen humanistischen Ansatz mit einfließen, d.h. wie können all diejenigen, die sich in einer Situation befinden, diese von sich selbst aus möglichst genuin und persönlich erleben, von dieser profitieren und dabei ihre Absichten umsetzen? Deshalb ist es mir wichtig, wenn ich meinen weiteren Beruf als professionellen Pianisten ausübe und musikalische Situationen gestalte, dass die Zuhörer authentische und nachwirkende Konzerterlebnisse bekommen, welche sie durchgehend in Bezug setzen können zu ihrem Alltag und ihre Wahrnehmung von diesem verändern im Sinne einer konstanten Bereicherung und im besten Falle, einer Erleichterung.


2016 hat ein junges Team junger Musiker mit mir gemeinsam ein Pilot-Projekt ins Leben gerufen, welches für uns alle eine völlig neue Erfahrung beinhaltete: "CORda - ein Konzert, das kommuniziert". Das positive Feedback durch das Publikum und unsere Freude am Entstehungsprozess haben uns sehr darin bestärkt, diese besondere Konzertreihe weiterzuführen. Ein Festival im Sommer stellen wir uns als richtiges Format vor, dieses Konzept an ein noch größeres Publikum zu bringen.


Das Wort CORda beinhaltet drei Aspekte, die bei unserem Konzept im Vordergrund stehen:

  • chorda, lateinisch für „Saite“, drückt aus, was wir machen: mit unseren Instrumenten Töne erzeugen, denn der Ton macht die Musik.
  • cor, lateinisch für „Herz“, gibt wieder, was uns bewegt: unsere natürliche Zuneigung gegenüber dem menschlichen Wesen, die unsere Musik wiedergibt.
  • cor, italienisch für „Horn“, ein Instrument, was mit seinem rundlichen Klang ein Symbol darstellt für die Harmonie in einem gesamten Orchester, sowie auch unser Bestreben, den harmonisierenden Effekt der Musik auf den Menschen selbst sowie ihn mit seinen Mitmenschen zu bestärken und hervorzuheben.

 

Als aktive Musiker treten wir oft mit unseren Zuhörern ins Privatgespräch. Aus diesen Gesprächen ergibt sich, dass der Grad der persönlichen Bindung des Instrumentalisten an das Werk häufig ungenügend ist und der Konzertbesuch für viele automatisch zu einem reinen Technikvergleich wird. Uns, den CORda-Musikern, obliegt es, nicht nur dem Zuhörer die Botschaft des Werkes zu vermitteln, sondern auch zwischen Komponist, Musiker und Zuhörer eine Einheit zu bilden und Verständnis dieser füreinander zu erschaffen. Der ausführende Musiker ist gleichzeitig Übermittler und Kreator.


Bereits E.T.A. Hoffmann sagte „Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an.“ Wir möchten beides verbinden und kommunizieren in Musik und Wort - mithilfe eines flexiblen, einfühlsamen Moderators.


Dadurch, dass wir gewisse, nach unserer Meinung oft unterbelichtete Aspekte der Konzertgestaltung betonen, kreieren wir ein Erlebnis, das erfrischend, aber auch für erfahrene Konzertbesucher keineswegs befremdlich ist. In der Tat bestätigt unser Publikum, dass sie in unseren Konzerten einen einzigartigen ästhetischen Wert sehen. Das Zusammenspiel der erfahrungsgemäß bunt gewürfelten Mischung persönlicher und werkbezogener Fragen und der Musik zeichnet ein greifbares Portrait von Künstler und Komponist, welches sowohl Publikum als auch Musiker ungemein bereichert.


Unser Festival soll zwischen dem 15.08.2018 und dem 25.08.2018 stattfinden. Die Hauptereignisse dieser 10 Tage sind die 10 täglichen Konzerte. Dabei treten die CORda-Musiker in variierenden Besetzungen auf. Es werden Solo- und Orchesterkonzerte, sowie Ensemble- und Kammermusikabende verschiedener Stile zu hören sein, darunter Klassik, Jazz und weiterer, beliebter Stile aus der Moderne. Wir reisen mit unserer Musik entlang der romantischen Straße durch das liebliche Taubertal, wo das Verlangen nach kulturellem Geschehen seit etlicher Zeit veranlagt ist. Es sind Stationen, wo wir als Künstler längst bekannt sind. Dabei soll die Musik zwar im Vordergrund stehen, aber auch verbunden werden mit anderen Künsten und Kulturen, sodass das Erlebnis geeignet sein wird für alle Altersklassen. Hierfür arbeiten wir mit Malern, bildenden Künstlern, Winzern, Köchen und (Musik-)Schulen zusammen. Wir arbeiten auch mit erlesenen zeitgenössischen Komponisten zusammen und präsentieren ihre Arbeit auf verständliche Art.

Über Ihre Unterstützung, sei es in finanzieller oder ideeller Form (auch gerne als Idee, zu welchem Zweck wir spielen können im Sinne eines Benefizkonzerts, was wir bei Gelegenheit auch gerne in das Festival einbauen), würden wir uns sehr freuen! Vielleicht wollen Sie ja CORda auch einmal in die kulturaffine Stadt holen, wo Sie tätig sind? Oder einfach junge Leute unterstützen, die mit ihrem künstlerischen Schaffen, mit Treue gegenüber der jeweiligen Tradition, was komplett individuelles aussagen wollen? Wenden Sie sich an corda.daccord@gmail.com und kommunizieren mit uns, ganz gleich, in welcher Rolle Sie sich sehen.


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Jiechu Chen

Medizinstudierender an der Universtität in Würzburg

 

 


 


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